Zweiundfünzig Wochen – Essen, trinken, Foto und warum mein Jahr im März beginnt.

„52 Wochen“, so heißt ein Projekt in der fotocommunity. Ich bin spät dran, jetzt ist schon Woche 8 – und es war verdammt viel los in den letzten Wochen, Monaten. Zum Projekt der fc komme ich nicht, aber ich nehme es als Anregung auf die vergangenen 52 Wochen zurückzublicken. Was haben wir alles erlebt? Was war im Februar letzten Jahres? Im März?

Ich schaue in meinen Kalender und in meine Notizbücher. In google Photos und in Lightroom. Wir waren echt viel unterwegs! Kein Wunder, wenn man mit einem „Vertriebler“ zusammen ist. Deutschland, Österreich, Schweiz, früher noch Frankreich, da kamen wir viel rum, und ich konnte oft mit dabei sein. Dankbarkeit.

Essen, Trinken, Foto

Das steht unter meinem Profilbild in Insta und facebook. „….and repeat“ hat ein Freund darunter geschrieben. Ja genau!

Vor 2 Jahren in meinem Job als quereingestiegene Lehrerin an Sonderschulen war ich einfach nur noch kaputt, exhausted – man nennt es auch Burn-out. Ich war am Ende. Dachte nur noch eins: nie mehr Schule! Ich wurde gefragt: Was willst du denn jetzt machen? Ich: „Reisen und essen.“ Eat, drink & repeat, mehr nicht. Aber auch nicht weniger. Und es wurde wahr. Ein Sabbatjahr. Ich war mit auf den Dienstreisen, wir waren viel in Hotels – und teilweise kann ich das immer noch. Denn ich habe mir einen Remote-Job gesucht. „Digital Nomad“ hieß das früher. „Workation“ jetzt. Als Autorin bei einem Verlag und Dozentin an Fernschulen brauche ich nur noch stabiles W-Lan. Artikel über Heilpflanzen und Gemüse, Tutorin für Biologie und Phytotherapie – ein Traum wurde wahr.

Viaggiare e Mangiare

ITALIEN unsere kulinarische Verschnaufpause. Das nehmen wir uns immer wieder im Dezember und Januar vor. Es hat sich so ergeben, weil es die einzige Zeit ist, in der wir mal zwei Wochen am Stück frei haben. Und wir haben festgestellt: im Winter ist Italien am schönsten“ Alles leuchtet, es hat um die 10 Grad, es sind fast nur Einheimische unterwegs, Familien treffen sich, die Museen sind leer. Alle sitzen wir draußen auf der Piazza: Pasta, Sprizz, Amore!

(Italien soll nochmal einen extra Blogbeitrag bekommen)

Neuanfänge im März und ein Rückblick

Mein Jahr beginnt immer im März. In den ersten 5 Tagen des März habe ich Geburtstag, die Iden des März habe ich mal gelesen und dass bei den Römern der März der Beginn des neuen Jahres war. Mars. Der Monat (leider des Krieges) der neuen Eroberungen. Und die machen wir jetzt auch.

52 Wochen, mein Jahresrückblick beginnt: Ende Februar, endlich Luft. Endlich Sonne, ein Hauch von Frühling weht über das Rheintal. Die Störche sind schon wieder da. Im Dorf. Der Schwarzwald wird wieder grün.

Was war eigentlich alles im letzten Jahr los, wo waren wir/ich um die gleiche Zeit? Ich schaue mir meine Instagram-Stories an, viele Bilder sind noch nicht sortiert, bearbeitet, veröffentlicht.

52 Wochen – die Bildergalerie

JANUAR – Von Como zu den Märkten hier, auf denen ich meine Wintergemüsemodels für das Küchenfotostudio gefunden habe: Mangold, Rote Bete, Winterartischocken, Cime di Rapa, Cavolo nero und den Tardivo (!). Diese Gemüse habe ich in Norditalien auf den Märkten gesehen und hier lange gesucht.

Im FEBRUAR ging es weiter mit Städtetrips auf die Märkte in Esslingen und Freiburg. Als Gemüsescout unterwegs, mein Archiv erweitern. Und nach Koblenz auf den Fasching – auch hier bunte Gemüse, nur anders 😉

Im MÄRZ, ja ich hatte runden Geburstag und es wurde endlich wieder grün. Ob die Störche da auch schon da waren? Ich weiß es nicht. Aber ich krame ein paar Bilder heraus. Ich habe einen Artikel über Puntarelle (Vulkanspargel) vorbereitet. Die Tomatenaussaat begann – zum ersten Mal ein experimentierte ich mit ihnen auf der Terrasse. Uh wenn ich das lese, dann juckt es mich schon wieder im grünen Daumen.

Ah und dann noch die wunderbare Schlehenblüte! Im Römergarten in Lahr. Die Schlehe als unbekannte Heilpflanze, das war eine interessante Recherche.

Mal sehen, was der März in diesem Jahr so bringt. Ich weiß, es wird ganz anders. Aber wie? Wird es klappen. Geht der Plan auf? Auf meiner Liste stehen: Saarbrücken, Leipzig, München, Trier und vielleicht noch die Pfalz. Beruflich. In Kombination mit Privat. Unser Büro bleibt aber erstmal hier, zwischen Rhein und Schwarzwald. Fortsetzung folgt…

Jahresrückblick #jahresrückblog.


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