MÄDESÜSS – la Reine des Prés, die Wiesenkönigin

FIlipendula ulmaria L. MAXIM (Syn. Spiraea ulmaria L.)Familie: Rosengewächse (Rosaceae) Es ist Sommeranfang, Johannistag, der 24. Juni und gerade blüht wieder so herrlich duftend das Mädesüß (Filipendula ulmaria). Ich bin am Schwarzwaldrand oberhalb des Kinzigtals und laufe den Wolfsweg vorbei am Wolfshof Gengenbach. Dort gibt es bestes Rindfleisch vom Highland Cattle, zottelige Rinder mit riesigen …

LÖWENZAHN – europäischer Ginseng?

Über den Löwenzahn könnte ich ganze Bücher schreiben, immer wieder gibt es neue Erkenntnisse über diese wundervolle Heilpflanze, die so vital ist, dass sie selbst aus der kleinsten Pflasterritze herausragt. Seine gelbe Blütenpracht bildet ganze Teppiche. Im Mai freuen sich die Kinder Frühlingswiese über die Pusteblumen in der Frühlingswiese - aber im Garten mag man …

Die SCHLEHE – eine noch unbekannte Heilpflanze

Wie von tausend weißen Schneeflocken übersät, strotzt die Schlehenhecke voller Kraft dem Licht des Frühlings entgegen. Nun im Vorfrühling, Anfang März, ist es wieder so weit, der dornige Strauch am Wegesrand zeigt sich voller kleiner weißer Blüten. Was ein Duft! Zart wie seine feinen Blüten strömt er uns schon von weitem entgegen. Alle Bienen in der Umgebung haben ihn schon entdeckt. Ein „Gesummse und Gebrummse“ tönt aus dem Strauch. Noch vor den Blättern zeigen sich die weißen, kleinen, nach süßherber zarter Bittermandel duftenden Blüten, die so dicht über die ganze Zweiglänge an kurzen Trieben stehen, dass der ganze Strauch weiß [...]

FENCHEL – Blüten, Gewürz und Heilpflanze

FENCHEL (FOENICULUM VULGARE L.) Von Otto Wilhelm Thomé - Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé;Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz - 1885, Gera, Germany - http://www.biolib.de, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1412282 Berühmt ist das Lob des Fenchels durch Walahfrid Strabo: „Auch die Ehre des Fenchels sei hier nicht verschwiegen; er hebt sich kräftig im Spross, und er streckt zur …

BALDRIAN (Valeriana officinalis) – fit am Tag, stark für die Nacht

Im Lorscher Arzneibuch, dem ältesten schriftlichen Zeugnis der Klostermedizin, das in der Zeit der Karolinger entstand, steht geschrieben: „Allzu viel Schlaf gleicht das Mittel mit Wachen aus, bei übermäßiger Schlaflosigkeit sorgt es für den entsprechenden Schlaf, es befreit von Erschöpfung, nimmt die Trägheit […]„ Interessant ist, dass Baldrian tagsüber die Konzentration und Wachheit fördert, z.B. …