In 80 Tagen um die Welt – nicht ganz, aber einmal längs durch Europa.
Von Sizilien bis Flandern – Mosel, Markgräfler Land und immer wieder Südschwarzwald, ins Biosphärengebiet. Unterschiedliche Orte, unterschiedliche Landschaften. Reisenotizen. Viele Bilder, viele Informationen, dazu kulinarische Eindrücke. Heimische Küche. Heimische Pflanzen: seltene Orchideen, Arnika, Bärwurz, Steinbaldrian und Mädesüß. Tiere als Landschaftspfleger. Viel Material. Sehr viel. Heute bleibe ich in der Ferienwohnung und sortiere.
Kulturlandschaften
Was haben sie gemeinsam? Wiesen, Weiden…und Kühe. In Flandern und im Südschwarzwald. Wiesen, Polder und Weidfelder, die es ohne Beweidung so nicht gäbe. Vom muskulösen Weißblauen Belgier bis zu den kleinen, robusten Hinterwäldern – die Landschaftspfleger dort.
Auf den steilen Lavaströmen in Sizilien, den Contrade, den Schiefersteilhängen an der Mosel bei Bernkastel-Kues bis zum eiszeitlichen Albbachtal mit Endmöräne und Seitenmoräne in Menzenschwand im Schwarzwald – hier weiden Ziegen und Schafe. Für Kühe oder Balkenmäher ist es zu steil.
Ohne sie wären die Hänge längst verbuscht. Viele heute seltene Pflanzenarten, Falter und Insekten gäbe es nicht mehr.
Auch die Erneuerbaren Energien spielen eine Rolle und passen sich der Landschaft an. Eine ambitionierte Agri-PV an einem Schwarzwaldsteilhang. Die blauen Belgier weiden vor den Windrädern der Offshore-Windparks in Flandern. Klimaschutz und Landschaftserhaltung.
Ich habe gerade nochmal nachgezählt: 80 Tage waren es nicht. Es sind jetzt 101.








